Freitag, Mai 29, 2009

Unsortiertes

  • Ein schlechtes düsteres Setting zeichnet sich dadurch aus, dass die Bösen noch fieser sind, die Ungerechtigkeiten noch entsetzlicher und die Grausamkeiten noch sadistischer als in einem normalen Setting.

  • Ein gutes düsteres Setting zeichnet sich dadurch aus, dass es genauso ist wie das normale Setting, aber die schönen Seiten, die versöhnlichen Momente und die gemeinschatliche Wärme ist merklich seltener.

  • Detektivabenteuer spielen sich um ein Vielfaches flüssiger und entspannter, wenn die Spieler mehr wissen als die Charaktere.

  • Nichts bringt Spielbegeisterung schneller zum Stehen als elendiger Charakterbau mit einem Punktesystem, wenn man die Regeln des eigentlichen Spiels kaum kennt, aber schon ein klares Konzept hat wer der Charakter ist und über welche Eigenschaften er verfügt. Wenn ich nie wieder Vor- und Nachteile abwägen muss, damit mein Charakter sich den sozialen Status erkaufen kann, der ihm vom Namen her zusteht... dann wäre mir das noch zu früh.

1 Kommentar:

rollenspiel hat gesagt…

Das hasse ich auch an Punktesystemen. Man doktort an Kleinigkeitne herum, muss oft jedes Detail bezahlen und herauskriegen, wie sein Konzept möglichst wenig verletzt wird durch die Schritte, die man unternehmen muss.

Auch wenn man kein so klares, tolles Konzept hat, sondern eher das Rollenspiel als Spiel sieht, das man bestehen muss finde ich Punktesysteme nicht ... ideal. Sie führen zu Standardcharakteren. Idealerweise ist es wenigstens fair. Muss aber nicht so sein (World of Darkness war zum Beispiel Unfair geplant, aber DSA 4 soll sich da auch nicht mit Ruhm bekleckern.)